maschek
maschek machen Hörspiele, Dia-Vorträge, Live-Synchronisationen, Podiumsdiskussionen und
Lieder, die man sich unbedingt ansehen und -hören sollte. KLAUS NÜCHTERN
Vor allem in und um Wien gilt die so genannte "Maschekseite" als ausgezeichneter Ausgangspunkt,
sich den Dingen des Daseins zu nähern. Der Duden vermerkt dazu: "Maschekseite, die: -, -n
(zu ung. musik = andere) (ostösterr.): entgegengesetzte Seite, Rückseite.
" Die "Maschekseite" ist aber auch der Name einer Homepage (www.maschek.org), auf der man sowohl
die eben zitierte Definition als auch anderes über die Rückseite der Welt erfährt.
Auf dieser lebt zum Beispiel Hofrat Wladimir Maschek, der es zu einer bescheidenen
sozialdemokratischen Karriere brachte und bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1967 die
Abteilung für Hektografie und fotomechanische Wiedergabe im Wiener Rathaus leitete.
Darüber hinaus ist maschek auch der Name einer Gruppe von drei jungen Herren, die nicht
nur Wladimir Maschek, sondern auch dessen Freund und Schachpartner Ferdinand Dworschak
(Jahrgang 1907) erfunden haben und die beiden (von denen man eigentlich immer nur Wollhandschuhe
sieht) in den nicht übermäßig actionreichen Kurzfilmen der Serie "maschek.in.ruhe"
mit zusehends detailreicheren Biografien ausstatten. (Elfi Ott)
maschek.caráoque,
das; -/-s, kMz. das synchronisieren bekannter fernsehsendungen durch laien
zu nur visueller begleitung vom band