Ende März wurde auf der "Diagonale", dem Festival des österreichischen Films in Graz, mit großem Erfolg die Film- und Videoreihe "Die Kunst der Stunde ist Widerstand" präsentiert. Sie wurde mit dem "Preis für innovatives Kino" ausgezeichnet. In Solidarität zu den österreichischen Kulturschaffenden zeigt das Internationale Hamburger KurzFilmFestival eine Auswahl der Filme. Denn einer rechtspopulistische FPŠ-Rhetorik eines Jörg Haiders, dass man besser nicht die Hand beisst, die einen füttert, führt bereits zu einer schleichende Unterbindung kritischer Kunst in österreich und dem sollte man entgegenwirkend: also, bitte zubeissen! > >Die Filme sind unterschiedliche, teils spontane Reaktionen auf die politische Situation in österreich, die sich in der Vereidigung der Regierung aus FPö und öVP Koalition am 3. Februar 2000 manifestierte. Es sind Ideen, kurze Statements, sich auf filmischem Wege in dem kulturellen Feld einen Ausdruck zu verschaffen, getragen von kritischem Einfangen gegenüber einer aus den Fugen geratenen Staatsmacht. Eine Frage findet sich in einigen der Werke wieder, eine Frage der zweifelnden Suche, wie es zu einer solchen Popularität der FPŠ kommen konnte und wer sind deren Wähler? Welche Stimmungen, Frustrationen und aufschreckenden Gedanken die Gegner der Regierung beschäftigten, wird in der ausführlichen Dokumentation " Zero Crossing - Gespräche in Wien" von Johannes Holzhausen wiedergegeben. Sie hilft verstehen, denn das schwer fassbare, das einerseits in politischen Symbolen wie z.B. dem Demonstrieren verhaftetet bleibt und andererseits dem rechtspopulistische Regieren, wird zu persönlichen Worten derer, die in ö...